Hier & Heute in Thüringen

Neues "Interessantes" in Thüringen"

Niedermühle Dachwig öffnet am 2. Februar 2014 wieder ihre Pforten

Die Niedermühle Dachwig ist neben der Kesselschmiede Gotha und der Waldmühle Luisenthal eine eine der letzten noch vollständig erhaltenen Getreidemühlen des Landkreises Gotha. Der Stand der Mühlentechnik entspricht einer handwerklichen Kleinmühle in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, einzelne Vermahlungs­maschinen repräsentieren den Stand Ende des 19. Jahrhunderts.

Um die unter Denkmalschutz stehende Mühle der Nachwelt zu erhalten, startete Familie Bosse vor gut drei Jahren die Sanierung der Mühle. Der gesamte Vier-Seiten-Hof war in einem schlimmen Bauzustand. So mußte das Fachwerk des Mühlengebäudes neu errichtet, alle Dächer gedeckt, der Mühlenhof mit den 150 Jahren alten originalen Steinen gepflastert und die Scheune ausgebaut werden. Nord- und Südflügel waren nicht mehr zu erhalten, wurden aber den Originalen entsprechend nachgebaut.

Wenn die Niedermühle Dachwig am 2. Februar 2014 ihre Pforten wieder öffnet, ist sie nicht wiederzuerkennen. Ihre Mauern beherbergen dann eine Gaststätte und eine Pension, eine Betriebswohnung und ein Museum. Vor allem aber soll der neue Mühlenhof als technisches Schauobjekt mit Führungen und Vorträgen die Geschichte und Tradition der Mühle lebendig halten und damit ein wenig eine Reise in die Vergangenheit sein.

Quelle: Allgemeiner Anzeiger Erfurt vom 29. Januar 2014

"Steinerne Rose" ist Deutschlands zweitschönstes Naturwunder

Die Heinz-Sielmann-Stiftung suchte im September 2013 das schönste Naturwunder Deutschlands. Dazu hatte sie im Internet einen Wettbewerb ausgelobt, bei dem die Nutzer unter 21 Naturwundern aus ganz Deutschland ihren Favoriten wählen konnten.

Das Bodendenkmal "Steinerne Rose" bei Saalburg hat bei der Wahl zu Deutschlands schönstem Naturwunder den zweiten Platz belegt. Gesiegt hat der Vulkan Rauher Kulm im Landkreis Neustadt an der Waldnaab, für den sich 41 Prozent der Teilnehmer entschieden. Für die "Steinerne Rose" stimmten 37,7 Prozent. Auf Platz drei landete der St. Ingberter Stiefel im Bliesgau.